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Gospelworkshop mit Hanjo Gäbler
Man weiß im Bundesgebiet um mehr als 700 aktive Gospelchöre. Nicht nur Kirchen angeschlossen, sondern auch autonom sind diese Sangesgemeinschaften fleißig am Proben und Konzertieren. Zumeist wöchentlich, mitunter auch 14- tägig. Die Proben sind meist ein oder zwei Stunden lang und das wird je nach Repertoire schon eine besondere Herausforderung, denn Singen kann anstrengend sein, wenn beispielsweise gestanden, getanzt und im Takt geklatscht wird. Das kann auch zu einer spassigen Angelegenheit werden wenn beispielsweise Hanjo Gäbler aus Hamburg geladen ist. “Ich bin fix und alle, wenn Hanjo Sonntags die Bühne verlässt und wir 12 Stunden am Wochenende geprobt haben und dann auch noch ein solches Konzert gesungen haben!” meinte ein Teilnehmer aus dem Tenor des Masschoires aus einer norddeutschen Zusammenstellung von Hamburgern und Hannoveranern.
Kaum zu glauben, daß ein Chor der ein völlig neues Repertoire am Freitag vorgestellt bekommt dasselbe am Sonntagabend konzertant vorträgt. Das ist schon außergewöhnlich, aber es geht. Am Rande der Lehreinheiten erzählt Gäbler gerne mal eine kurze Geschichte zur Entstehung des Songs der nun einstudiert werden soll. Zum Teil stammen die Lieder aus seiner eigenen Feder aber auch viele zeitgenössische Gospels werden bei Gäbler neu Gehör finden, denn der Glaube an Gott spielt in der Arbeit Gäblers die Hauptrolle. Das merken übrigens nicht nur die Sänger der Chöre sondern auch die Zuschauer der Abschlusskonzerte. Die Workshops mit einem Ausnahme- Pianisten und Sänger stellt für viele Chöre dieses Landes das besondere Highlight der Chorarbeit dar. Von den ca. 700 Gospelchören war Gäbler nämlich nachweißlich schon bei 140 zu Gast und das zeigt, daß Gäbler viel zu berichten und weiterzugeben hat sowohl inhaltlich als auch musikalisch.
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